12
MAI
2018

Wie verstehen wir die Finanzkrise? Und welche Konsequenzen müssen wir ziehen?

Die andauernde Finanzkrise erhitzt weiterhin die Finanzmärkte und deren Gemüter. Kontrovers wird seitdem diskutiert, was falsch gelaufen ist – und welche Lehren zu ziehen sind.

Der ehemalige Chefvolkswirt der Deutschen Bank stellt im Hinblick auf die bekannte Kluft von Theorie und Praxis heute wie folgt in der FAZ fest:

„Als Praktiker würde ich mir von meiner Zunft mehr Selbstkritik und Demut wünschen. Die ökonomische Wissenschaft sollte sich stärker als Sozialwissenschaft begreifen, die nicht auf Naturgesetze vertrauen und sich die Welt wie ein Ingenieur konstruieren kann. Dafür hilfreich wären mehr interdisziplinäre Arbeit und die Einsicht, dass das in den Köpfen der Menschen steckende wirtschaftliche Wissen nur ihnen bekannt ist und daher nicht von Volkswirten in mathematische Formeln gegossen werden kann.“ (Vollständiger Artikel).

Für uns klingt das geradezu nach PolECule! Die Integration des Humanismus mit den Sozialwissenschaften haben wir uns mit unserem Kompetenzmodell auf die Fahnen geschrieben. Ferner sehen wir in diesem Plädoyer die Nähe zu Rodrik’s (2015) Economics Rules!, welches unseren Projektansatz maßgeblich beeinflusste.

Wir freuen uns über Kommentierungen und Ihre Meinung zu diesem blog-Eintrag!

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